Festkörperbatterien für die industrielle Notstromversorgung: technische Aspekte und Perspektiven

Technical analysis: Solid-state batteries for industrial backup power

Солідні акумулятори для промислового резервного живлення: технічні аспекти та перспективи - UNITEC-D Industrial MRO
Солідні акумулятори здатні змінити промислове резервне живлення через більш довгий термін служби, зменшення витрат на обслуговування та підвищення безпеки. У цій статті розглядаються технічні аспекти

Einführung

Festkörperbatterien stellen einen bedeutenden technologischen Fortschritt im Bereich der Energiesysteme dar. Sie lösen die zentralen Probleme, die mit der Verwendung herkömmlicher Lithium-Ionen-Batterien verbunden sind, wie niedrige Energiedichte, hohe Kosten, Gefahr des Elektrolytaustritts und begrenzte Lebensdauer. Für Industrieproduktionen, insbesondere in der Ukraine, wo die Energiestabilität von entscheidender Bedeutung ist, können Feststoffbatterien eine Lösung zur Gewährleistung einer zuverlässigen Notstromversorgung sein.

Wissenschaftliche Grundlagen

Festkörperbatterien verwenden feste statt flüssige Elektrolyte, was Sicherheit, Stabilität und eine lange Lebensdauer gewährleistet. Sie funktionieren auf Basis elektrochemischer Reaktionen zwischen Anode, Kathode und Festelektrolyt. Laut einer im „Journal of Power Sources“ (2023) veröffentlichten Studie können Festkörperbatterien eine Energiedichte von bis zu 500 Wh/kg erreichen, was die von herkömmlichen Batterien übertrifft.

Gemäß der Norm EN 62133:2017 weisen Feststoffbatterien eine erhöhte Stabilität beim Betrieb unter verschiedenen Temperaturbedingungen von -20 °C bis 60 °C auf. Dadurch eignen sie sich für industrielle Anwendungen, die in wechselnden Klimazonen eine konstante Leistung erfordern.

Aktuelle Entwicklung

Die Technologiebereitschaft (TRL) für Feststoffbatterien liegt heute bei 6–7, was bedeutet, dass sie die Phasen der Laborforschung und Prototypen bereits durchlaufen haben. Wichtige Akteure wie Toyota, QuantumScape und Solid Power entwickeln Prototypen, die die ISO 13849-1:2015-Anforderungen für sichere Industrieautomation erfüllen.

Von QuantumScape entwickelte Feststoffbatterien haben eine Lebensdauer von bis zu 10 Jahren und eine Energiedichte von 400 Wh/kg. Sie entsprechen der Norm DSTU 4227:2008, die Anforderungen an elektrochemische Zellen für den industriellen Einsatz festlegt.

Auswirkungen auf MRO

Die Einführung von Feststoffbatterien wird die Ansätze für Wartung, Austausch und Betrieb in der industriellen Produktion verändern. Sie sorgen für einen längeren Zeitraum ohne Reparaturen, was die Häufigkeit der vorbeugenden Wartung verringert. Laut einer in IEEE Transactions on Industrial Electronics (2022) veröffentlichten Studie können Festkörperbatterien die Wartungskosten um 30–40 % senken.

Der Einsatz solcher Batterien erfordert auch eine Modernisierung der Infrastruktur, einschließlich der Entwicklung neuer Ladesysteme, Steuergeräte und Diagnosealgorithmen. Laut ISO 13374-1:2012 steigen die Anforderungen an elektronische Steuerungssysteme in Industrieanlagen, um Sicherheit und Betriebseffizienz zu gewährleisten.

Zeitplan und Akzeptanzkurve

Die Berechnung der Einführung von Festkörperbatterien im Industriesektor der Ukraine wird auf den Zeitraum 2026-2035 geschätzt. Im Jahr 2026 wird mit der Einführung des Einsatzes von Festkörperbatterien in kleinen Industrieanlagen, beispielsweise Notstromgeneratoren, gerechnet. Im Jahr 2028 erfolgt der Masseneinsatz in der mittelständischen Produktion und im Jahr 2035 in allen Industrieanlagen mit hohem Automatisierungsgrad.

Die Produktionskosten von Festkörperbatterien werden bis 2030 um 20–30 % sinken, wodurch sie für Industrieunternehmen erschwinglicher werden. Laut einer in „Energy Storage Materials“ (2023) veröffentlichten Studie wird sich dadurch der wirtschaftliche Nutzen der Produktion verändern.

Herausforderungen und Hindernisse

Es gibt technische, wirtschaftliche und regulatorische Hindernisse für die Masseneinführung von Festkörperbatterien. Technisch gesehen erfordert die Herstellung von Festelektrolyten eine hohe Präzision und kontrollierte Temperatur, was die Produktionskosten erhöht. Aus wirtschaftlicher Sicht führt die fehlende Massenproduktion zu hohen Kosten, die höher sein können als bei herkömmlichen Batterien.

Zu den regulatorischen Hindernissen gehört das Fehlen klarer Standards für Feststoffbatterien in der Ukraine. DSTU 4227:2008, das Anforderungen an elektrochemische Zellen für den industriellen Einsatz festlegt, wird voraussichtlich im Jahr 2024 definiert. Gleichzeitig spielt die Zertifizierung nach CE- und UkrSEPRO-Standards eine Schlüsselrolle bei der Gewährleistung der Sicherheit.

Was sollten aktuelle Produktionsingenieure tun?

Aktuelle Produktionsingenieure müssen mehrere praktische Schritte unternehmen, um sich auf die Einführung von Feststoffbatterien vorzubereiten. Der erste Schritt besteht darin, die aktuellen Stromversorgungssysteme zu bewerten und zu bestimmen, wo Notstrom genutzt werden kann. Der zweite Schritt besteht darin, Standards wie ISO 13849-1:2015 zu studieren, um die Systemkonformität sicherzustellen.

Im dritten Schritt wird ein Modernisierungsplan erstellt, der die Aktualisierung von Ladesystemen, Steuergeräten und Diagnosealgorithmen umfasst. Im vierten Schritt geht es darum, eine Fernwartung durchzuführen und anhand von Sensordaten Kosten und Lebensdauer vorherzusagen.

Fazit

Festkörperbatterien haben ein hohes Potenzial, industrielle Notstromsysteme zu verändern. Sie sorgen für eine längere Lebensdauer, geringere Wartungskosten und mehr Sicherheit. Ihre massenhafte Umsetzung erfordert jedoch technische Schulung, wirtschaftliche Investitionen und regulatorische Änderungen.

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Liste der verwendeten Literatur

  • Journal of Power Sources, 2023
  • IEEE-Transaktionen zur Industrieelektronik, 2022
  • Energiespeichermaterialien, 2023
  • EN 62133:2017, „Sekundäre Lithium-Ionen-Zellen und -Batterien – Sicherheitsanforderungen für sekundäre Lithium-Ionen-Zellen und -Batterien“
  • ISO 13849-1:2015, „Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungssystemen – Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze“
  • DSTU 4227:2008, „Elektrochemische Zellen und Batterien für den industriellen Einsatz“
  • ISO 13374-1:2012, „Elektrische Energiespeichersysteme – Teil 1: Allgemeine Anforderungen und Sicherheit“

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