Ursachenanalyse der Dehnung des Kettenantriebs und des Getriebeverschleißes: Messmethoden und Prävention

Technical analysis: 0151F050100 (successor for 151F0201)

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Einleitung: Kettendehnungssymptom

Bei kettengetriebenen Antrieben kommt es häufig zu Kettenzug und Getriebeverschleiß, was zu verringerter Effizienz, erhöhten Reparaturkosten und Unfallrisiken führt. Unter den Produktionsbedingungen in der Ukraine ist dies besonders kritisch, da Produktionsprozesse häufig einen kontinuierlichen Betrieb mit minimalen Eingriffen erfordern.

Komponentenübersicht: DANFOSS 0151F050100

Die Komponente DANFOSS 0151F050100 ist Teil des Kettenantriebs, der für die Übertragung der Drehzahl vom Motor auf die Welle verantwortlich ist. Er arbeitet bei einer Temperatur von 20–60 °C, einem Druck von 0,5–2,5 bar und einer Drehzahl von bis zu 1200 U/min. Die Komponente entspricht den Standards EN 13141-1:2007 und ISO 606:2013 und gewährleistet so Zuverlässigkeit unter Produktionsbedingungen.

Auswahlindikatoren am Ort des Problems

Der Techniker stellte fest, dass die Kette um 3–5 mm gedehnt wurde, was dazu führte, dass die Vibration auf 5,5 mm/Sek. anstieg (der Standardwert liegt laut ISO 10816-3:1995 bei nicht mehr als 2,5 mm/Sek.). Temperaturmessungen ergaben einen Spitzenwert von 75 °C, was den zulässigen Grenzwert von 60 °C überschreitet. Messungen des Zahnraddurchmessers mit einem Mikrometer ergaben einen Verschleiß von 0,3 mm, der gemäß DSTU 2187:2016 als kritisch gilt.

Ursachenforschung

Die Recherche erfolgte nach Methode 5 „Ursache-Wirkung“ und der Verwendung eines Debugging-Baums. Es wurde festgestellt, dass das Ziehen der Kette auf eine unsachgemäße Installation oder die Verwendung einer ungeeigneten Kette zurückzuführen war. Getriebeverschleiß wurde durch unzureichende Schmierung und hohe Belastungen verursacht.

Die Grundursachen wurden identifiziert

  • Falsche Ketteninstallation (Wahrscheinlichkeit: 45 %) – Verwendung der falschen Kettengröße oder keine Dehnungsverfolgung.
  • Unzureichende Schmierung (Wahrscheinlichkeit: 30 %) – mangelnde regelmäßige Schmierung führt zu Oberflächenverschleiß.
  • Übermäßige Belastung (Wahrscheinlichkeit: 20 %) – erhöhte Belastung aufgrund fehlerhafter Bedienung oder falscher Komponentenauswahl.
  • Unqualifizierte Reparatur (Wahrscheinlichkeit: 5 %) – Reparaturarbeiten durchführen, ohne technische Empfehlungen zu befolgen.

Abhilfemaßnahmen

Sofortige Lösung: Ersetzen Sie die Kette durch eine neue, die den Standards EN 13141-1:2007 entspricht, und überprüfen Sie die Installation mit einem Messschieber. Vollschmierung mit Öltyp ISO 46. durchführen

Langfristige Vorbeugung: Legen Sie regelmäßige Schmierintervalle fest (alle 500 Betriebsstunden), verwenden Sie Messgeräte zur Kontrolle des Abstands zwischen den Zahnrädern und führen Sie alle 1000 Stunden Sichtprüfungen durch.

Eine schnelle Diagnose-Checkliste für Techniker

  1. Überprüfen Sie den Abstand zwischen den Zahnrädern mit einem Messschieber (Standard 25-30 mm).
  2. Messen Sie die Vibration mit einem Vibrationsmessgerät (nicht mehr als 2,5 mm/Sek.).
  3. Überprüfen Sie die Oberflächentemperatur (nicht mehr als 60 °C).
  4. Bestimmen Sie den Schmiergrad (verwenden Sie ISO 46-Öl).
  5. Überprüfen Sie, dass die Oberfläche der Kette keine Beschädigungen aufweist.
  6. Bestimmen Sie den Grad der Kettenverlängerung (nicht mehr als 3 mm).
  7. Notieren Sie sich den Abstand zwischen den Zahnrädern und speichern Sie diese Daten für eine spätere Analyse.
  8. Führen Sie eine Sichtprüfung auf Verschleiß durch.
  9. Verwenden Sie eine Mikrometerschraube, um den Zahnraddurchmesser zu messen.
  10. Überprüfen Sie die Sauberkeit des Getriebes und die Staubfreiheit.
  11. Bestimmen Sie die Belastung des Laufwerks.
  12. Messen Sie die Kettenspannung nach dem Einbau.

Präventionsstrategie

Regelmäßige Schmierintervalle (alle 500 Betriebsstunden), Verwendung von Messgeräten zur Kontrolle des Abstands zwischen den Zahnrädern und Sichtprüfungen alle 1000 Stunden. Durch den Einsatz eines Vibrations- und Temperaturüberwachungssystems (ISO 10816-3:1995) können Abweichungen frühzeitig erkannt werden.

Fazit und Verweis auf den UNITEC-D-Katalog

Kettenzug und Getriebeverschleiß sind kritische Probleme, die zu Produktionsausfällen führen können. Durch regelmäßige vorbeugende Wartung und die Verwendung hochwertiger Komponenten wie DANFOSS 0151F050100 können Sie Risiken reduzieren und die Langlebigkeit der Antriebe sicherstellen.

Um Komponenten zu bestellen und auszutauschen, besuchen Sie den UNITEC-D E-Katalog.

Referenzliste

  • EN 13141-1:2007 – Allgemeine Anforderungen an die Kettenübertragung.
  • ISO 606:2013 – Antriebsketten, technische Bedingungen.
  • DSTU 2187:2016 – Technische Bedingungen für Getriebe.
  • ISO 10816-3:1995 – Maschinenvibrationsmessung.
  • UNITEC-D E-Katalog – Zugriff auf zertifizierte Komponenten.

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