Fehlerbehebung bei nicht übereinstimmenden Förderbändern: Diagnose und Fehlerbehebung

Technical analysis: Troubleshooting belt conveyor mistracking: root cause analysis from loading, splicing, pulley alignm

1. Problembeschreibung und Anwendungsbereich

Die falsche Spurführung eines Förderbandes ist ein kritischer Fehler, der durch eine Abweichung des Förderbandes von der Mittelachse des Förderbandes gekennzeichnet ist, was zu einem Kontakt mit tragenden Elementen des Rahmens oder der Strukturen führt. Dieses Problem ist eine der häufigsten Ursachen für Ausfallzeiten, Geräteschäden und Materialverluste in Industrieanlagen.

Ziel dieses Handbuchs ist die systematische Diagnose und Beseitigung der Grundursachen für Bandfehlausrichtungen, einschließlich solcher im Zusammenhang mit:

  • Falsche Materialbeladung.
  • Defekte an Bandverbindungen (Spleißen).
  • Verletzung der Ausrichtung von Walzen und Trommeln.
  • Falsche Bandspannung.
  • Anhäufung von materiellen und anderen externen Faktoren.

Diese Verfahren sind auf eine Vielzahl von Bandförderern anwendbar, die im Bergbau, in der Metallurgie, in der Zement-, Lebensmittel-, Chemie- und anderen Industrien eingesetzt werden.

Klassifizierung von Störungen

  • Kritisch: Das Band steht in ständigem Kontakt mit dem Rahmen, was zu erheblichen Schäden an den Kanten des Bandes, einer potenziellen Brandgefahr aufgrund von Reibung, der Gefahr einer Beschädigung der Förderstruktur oder einer Blockierung des Systems führt. Erfordert sofortiges Anhalten und Eingreifen.
  • Schwerwiegend: Das Band überlappt sich regelmäßig, was zu erheblichem Materialverlust und beschleunigtem Verschleiß von Rollen, Bandkanten und anderen Komponenten führt. Erfordert eine Notfallreparaturplanung, um kritische Ausfälle zu verhindern.
  • Klein: Eine kleine, aber anhaltende Abweichung des Riemens von der Mitte, die keinen unmittelbaren Schaden verursacht, aber ein frühes Anzeichen für ein potenzielles Problem ist. Erfordert Überwachung und Einbeziehung in die geplante Wartung.

2. Sicherheitsmaßnahmen

WARNUNG: Vor der Durchführung von Diagnose- oder Reparaturarbeiten am Fördersystem müssen alle Sicherheitsstandards strikt eingehalten werden, insbesondere DSTU EN 619:2018 (EN 619:2002, IDT), NPAOP 29.2-1.04-07 und interne Regeln des Unternehmens.

  • SPERREN/MARKIEREN (LOTO): Es ist notwendig, alle Energiequellen des Förderers (elektrisch, hydraulisch, pneumatisch) abzuschalten und das Blockierungs-/Markierungsverfahren gemäß der Norm DSTU EN anzuwenden 1037:2018. Auf Spannungsfreiheit und Restenergie prüfen.
  • ENERGIESPAREN: Förderbänder können eine erhebliche Spannung aufweisen (insbesondere bei großen Förderbändern) oder Gegengewichte verwenden. Stellen Sie vor dem Betrieb sicher, dass die Riemenspannung gelöst ist oder das Gegengewichtssystem verriegelt ist.
  • PERSÖNLICHE SCHUTZAUSRÜSTUNG (PSA): Verwenden Sie stets geeignete PSA: Schutzbrille, Schutzhandschuhe, Sicherheitsschuhe, Schutzhelm und eng anliegende Arbeitskleidung.
  • BEWEGLICHE TEILE: Arbeiten Sie niemals in der Nähe beweglicher Teile des Förderers, ohne den Strom auszuschalten und LOTO anzuwenden. Der Bereich unter dem Förderband, Quetschstellen und Rollenrotationsbereiche sind äußerst gefährlich.
  • FALLENDES MATERIAL: Achten Sie auf die Möglichkeit, dass Material vom Förderband fällt, insbesondere wenn es angehalten ist oder wenn Sie unter dem Förderband arbeiten.

3. Notwendige Diagnosetools

Für die genaue Diagnose von Förderbandfehlausrichtungen sind spezielle Werkzeuge erforderlich. Stellen Sie sicher, dass alle Geräte gemäß DSTU ISO 9001:2015 zertifiziert und kalibriert sind, um die Messgenauigkeit sicherzustellen.

Werkzeug Spezifikation/Modell Messbereich Zweck
Maßband/Laser-Entfernungsmesser Genauigkeitsklasse I (ISO 7729), Genauigkeit ±1 mm Bis zu 30 m Messung von Abständen, Abweichungen, Überprüfung der Parallelität und Rechtwinkligkeit von Förderelementen.
Laserausrichtung von Wellen/Trommeln Genauigkeit ±0,01 mm/m Bis zu 10 m Präzise Ausrichtung von Antriebs-, Spann- und Umlenktrommeln.
Digitaler Neigungsmesser/Wasserwaage Genauigkeit ±0,1° 0-360° Messung von Neigungswinkeln von Rollen und Tragkonstruktionen.
Dehnungsmessstreifen Mechanisch oder elektronisch, für einen bestimmten Bandtyp Abhängig vom Modell, normalerweise bis zu 1000 N Prüfen der Spannung des Förderbandes.
Ultraschall-Dickenmessgerät Genauigkeit ±0,01 mm 1-200 mm Banddickenmessung zur Feststellung von Verschleiß oder Defekten.
Wärmebildkamera Temperaturbereich -20°C bis +350°C, Genauigkeit ±2°C Messung der Oberflächentemperatur Erkennung von überhitzten Rollen, Lagern oder Reibungszonen am Band.
Vibrationsanalysator Frequenzbereich 10 Hz - 10 kHz, Genauigkeit ±5 % Vibrationsgeschwindigkeit (mm/s) Diagnose von Wälz- und Trommellagern, Unwucht. Vergleich mit DSTU ISO 10816-3:2004.
Schallmesser Bereich 30–130 dB, Genauigkeit ±1,5 dB Geräuschpegel (dB) Erkennung ungewöhnlicher Geräusche, die auf Reibung oder mechanische Schäden hinweisen.

4. Checkliste für die Erstbewertung

Bevor mit einer detaillierten Diagnose begonnen wird, ist es wichtig, möglichst viele Informationen über die Betriebsbedingungen und die Historie des Förderers zu sammeln. Dies wird dazu beitragen, die möglichen Ursachen einzugrenzen.

Artikel Was zu beobachten/aufzuzeichnen ist Wert/Schwellenwert
**Nutzungsbedingungen** Das Vorhandensein von Material auf dem Band während des Spiels? Welche Menge/Art von Material? Bandgeschwindigkeit? Betriebs-/Leerlaufdrehzahl, Nenn-/Überlastung.
**Übereinstimmung mit der Lokalisierung** Wo genau beginnt die Überlappung des Bandes? In welchem ​​Bereich (Beladen, Entladen, entlang der Strecke, Drehtrommeln)? Von welcher Seite? Spezifische Zone (Meter/Abschnitt), linke/rechte Seite.
**Übereinstimmungshäufigkeit** Ist der Zufall konstant, periodisch, zufällig? Bei welcher Last/Geschwindigkeit? Ständig / Alle X Minuten / Nur beim Start / Nur unter Last.
**Serviceverlauf** Wann wurde die letzte Ausrichtung durchgeführt? Band wechseln? Reparatur von Spleißen? Datum, abgeschlossene Arbeiten.
**Unfall-/Fehlerprotokoll** Hatten Sie schon einmal ähnliche Probleme? Was waren die Lösungen? Aufzeichnungen im TORO-System, frühere Berichte.
**Visuelle Übersicht (allgemein)** Gibt es Schäden an den Kanten des Bandes, erheblichen Verschleiß an den Rollen, Materialansammlungen an den Strukturen? Schaden > 5 mm, Gummiverschleiß > 20 %.
**Temperatur** Gibt es örtlich Überhitzungsbereiche am Rahmen oder an den Rollen, an denen das Band Kontakt hat? (Verwenden Sie eine Wärmebildkamera) Kontakttemperatur > 60°C (potenzielle Brandgefahr). Normale Walzentemperatur < 40°C.
**Lärm/Vibration** Treten ungewöhnliche Geräusche (Knarzen, Kreischen) oder Vibrationen im Überlappungsbereich auf? (Verwenden Sie einen Schallpegelmesser/Vibrationsanalysator) Geräuschpegel > 85 dB, Walzenvibration > 4,5 mm/s (RMS) – Notfallpegel (gemäß DSTU ISO 10816-3:2004).

5. Systematischer Ablauf der Diagnostik

Mit diesem Ablauf können Sie die Grundursache einer Bandübereinstimmung sequenziell identifizieren und dabei von allgemeinen Symptomen zu spezifischen Fehlfunktionen übergehen.

  1. **Beobachtung für Bandübereinstimmung:**
    1. **Symptom:** Das Band passt über seine gesamte Länge gleichmäßig in eine Richtung.
      • **Prüfen:** Allgemeine Pipeline-Ausrichtung.
        • **Wenn das Ergebnis lautet:** Das gesamte Förderband oder ein großer Teil davon ist nicht ausgerichtet.
        • **Wahrscheinliche Ursache:** Unsachgemäße Installation des Förderers oder Senkung des Fundaments. Gehen Sie zu Abschnitt 7.1.
    2. **Symptom:** Die Überlappung des Bandes ist lokal (in einem bestimmten Bereich).
      • **Überprüfen:** Definieren Sie einen bestimmten Abschnitt (Beladen, Entladen, entlang der Route, Rückzweig).
      • **Wenn Ergebnis:** Übereinstimmung im Downloadbereich. Gehen Sie zu Punkt 2.
      • **Wenn Ergebnis:** Übereinstimmung im Entladebereich/auf Antrieb oder Spanntrommel. Gehen Sie zu Punkt 3.
      • **Wenn das Ergebnis:** Eine Übereinstimmung auf einem leeren (oberen/unteren) Zweig entlang der Strecke. Gehen Sie zu Punkt 4.
      • **Wenn das Ergebnis:** Zusammentreffen des Bandes, das die Bewegungsrichtung ändert (z. B. in einer „S“-Form). Gehen Sie zu Punkt 5.
  2. **Diagnose der Ladefläche:**
    1. **Prüfung:** Zentralität der Materialverladung.
      • **Messung:** Beurteilen oder messen Sie visuell die Materialverteilung auf dem Band.
      • **Wenn das Ergebnis:** Das Material wird außermittig geladen, wodurch das Band verschoben wird.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Fehlausrichtung des Ladefachs oder ungleichmäßiger Materialfluss. Gehen Sie zu Abschnitt 7.2.
    2. **Überprüfen:** Zustand der Fußzeilen und Führungen.
      • **Inspektion:** Überprüfen Sie die Fußleisten auf Abnutzung und korrekte Winkel.
      • **Falls das Ergebnis:** Abgenutzte oder beschädigte Fußzeilen, die einen Luftwiderstand in eine Richtung erzeugen.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Mechanischer Verschleiß, unsachgemäße Installation. Gehen Sie zu Abschnitt 7.3.
  3. **Diagnose der Antriebs-/Spanntrommeln:**
    1. **Prüfung:** Ausrichtung der Trommeln.
      • **Messung:** Überprüfen Sie mit einem Lasernivelliergerät, ob die Trommelachsen parallel sind. Toleranz: ±1 mm pro Meter Trommellänge.
      • **Wenn das Ergebnis:** Die Trommel ist nicht parallel zu den anderen oder nicht senkrecht zur Achse des Förderers.
      • **Mögliche Ursache:** Absinken des Fundaments, Verformung des Rahmens, unsachgemäße Installation, Lockerung der Befestigungselemente. Gehen Sie zu Abschnitt 7.4.
    2. **Inspektion:** Zustand der Trommeln (Konizität, Materialansammlung).
      • **Inspektion:** Auf Materialansammlungen, Linerverschleiß und Oberflächenunregelmäßigkeiten prüfen.
      • **Wenn das Ergebnis:** Ungleichmäßiger Verschleiß oder Materialansammlungen, die den effektiven Durchmesser der Trommel verändern.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Schlechte Bandreinigung, Linerverschleiß. Gehen Sie zu Abschnitt 7.5.
  4. **Diagnose der Rollen entlang der Strecke:**
    1. **Prüfung:** Ausrichtung der Stütz- und Drehrollen.
      • **Messungen:** Verwenden Sie einen Nivellier-/Neigungsmesser. Stellen Sie sicher, dass alle Rollen senkrecht zur Bandachse stehen. Toleranz: Winkelabweichung nicht mehr als 0,5°.
      • **Wenn Ergebnis:** Einige Rollen sind schief installiert oder verklemmt.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Falsche Installation, Verformung der Halterungen, Verschleiß der Lager, Materialansammlung. Gehen Sie zu Abschnitt 7.6.
    2. **Überprüfen:** Freie Drehung der Rollen.
      • **Inspektion/manuelles Scrollen:** Stellen Sie sicher, dass sich alle Rollen frei drehen.
      • **Wenn Ergebnis:** Eine oder mehrere Rollen sind blockiert oder drehen sich mit hohem Widerstand.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Lagerverschleiß, Rollenschaden, Materialablagerungen. Gehen Sie zu Abschnitt 7.7.
  5. **Bandspannungs- und Spleißdiagnose:**
    1. **Überprüfen:** Bandspannung.
      • **Messung:** Verwenden Sie einen Dehnungsmessstreifen, um die Spannung zu überprüfen. Vergleichen Sie mit den Empfehlungen des Herstellers (normalerweise 1,5–2,5 % der Bruchfestigkeit).
      • **Wenn Ergebnis:** Zu hohe oder unzureichende Riemenspannung.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Falsche Einstellung des Spannsystems, Riemenverschleiß. Gehen Sie zu Abschnitt 7.8.
    2. **Überprüfen:** Spleißzustand (Bandverbindung).
      • **Inspektion:** Überprüfen Sie die Verbindung visuell auf Verformung, ungleichmäßige Abnutzung, Delaminierung oder Verschiebung. Verwenden Sie ein Dickenmessgerät, um die Gleichmäßigkeit der Dicke über die gesamte Breite der Verbindung zu überprüfen.
      • **Wenn Ergebnis:** Die Verbindung ist uneben, beschädigt oder weist asymmetrischen Verschleiß auf.
      • **Mögliche Ursache:** Unsachgemäßes Spleißen, Materialalterung, mechanische Beschädigung. Gehen Sie zu Abschnitt 7.9.
  6. **Diagnose von Materialansammlungen und Reinigung:**
    1. **Inspektion:** Zustand der Bandreiniger und Abstreifer.
      • **Inspektion:** Überprüfen Sie den Verschleiß der Wischerblätter und ihren korrekten Sitz am Band.
      • **Wenn Ergebnis:** Abgenutzte oder falsch eingestellte Abstreifer führen zu Materialansammlungen auf Trommeln und Walzen.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Mangelnde regelmäßige Wartung der Reiniger, falsche Wahl des Reinigertyps. Gehen Sie zu Abschnitt 7.10.
    2. **Überprüfen:** Materialansammlung am Förderbandrahmen, an den Rollen und an den Trommeln.
      • **Übersicht:** Visuelle Kontrolle.
      • **Wenn Ergebnis:** Es sammelt sich Material an, wodurch auf einer Seite des Bandes zusätzlicher Widerstand entsteht.
      • **Wahrscheinliche Ursache:** Ineffizientes Reinigungssystem, schlechte Gestaltung der Schalen, Materialverschüttung. Gehen Sie zu Abschnitt 7.11.

6. Störungsursachenmatrix

Diese Matrix systematisiert die Beziehungen zwischen beobachteten Bandfehlanpassungssymptomen, wahrscheinlichen Ursachen, diagnostischen Tests und erwarteten Ergebnissen.

Symptom Wahrscheinliche Ursachen (nach Wahrscheinlichkeit) Diagnosetest Erwartetes Ergebnis, wenn die Ursache bestätigt wird
**Das Band läuft beim Laden ständig zur Seite.** 1. Dezentrale Materialverladung.
2. Ungleichmäßige Abnutzung oder Verschiebung der Ladeflächenfüße.
1. Visuelle Beurteilung der Materialbelastung unterwegs.
2. Inspektion der Tablettfüße, Spaltmessung.
1. Das Material wird um X mm von der Mitte verschoben.
2. Fußleisten abgenutzt oder fehlender Abstand auf einer Seite (z. B. > 5 mm).
**Das Band läuft nach der Antriebs- bzw. Spanntrommel zur Seite.** 1. Falsche Ausrichtung der Antriebs-/Spanntrommel.
2. Materialansammlung auf der Trommeloberfläche (Rückseite).
1. Laser-Wellenausrichtungsgerät zur Überprüfung der Parallelität der Trommelachse zur Förderachse.
2. Inspektion der Trommeloberfläche auf anhaftendes Material nach dem Stoppen.
1. Abweichung der Parallelität > 1 mm/m.
2. Es wurden erhebliche Materialansammlungen festgestellt (z. B. eine Schicht > 10 mm).
**Das Band läuft am freien Ast zur Seite.** 1. Unregelmäßig ausgerichtete oder verkeilte Rollen des Leerlaufzweigs.
2. Verformung des Förderbandrahmens.
1. Übersicht über Videos, manuelles Scrollen. Messung der Neigungswinkel der Rollen mit einem Neigungsmesser.
2. Messung der Rahmengeometrie (Linearität, Gleichheit) mit Maßband und Wasserwaage.
1. Die Rolle(n) drehen sich nicht oder haben einen Winkel > 0,5° zur Senkrechten des Bandes.
2. Es wurde eine Verformung des Rahmens > 5 mm pro 5 m Länge festgestellt.
**Das Band läuft auf dem Arbeitszweig (zwischen Be- und Entladen) zur Seite.** 1. Ungleichmäßig ausgerichtete oder verklemmte Stützrollen.
2. Verformung des Förderbandrahmens.
3. Ungleichmäßige Riemenspannung.
1. Übersicht über Videos, manuelles Scrollen. Messung der Neigungswinkel der Rollen.
2. Messung der Rahmengeometrie.
3. Messung der Bandspannung mit einem Dehnungsmessstreifen an mehreren Stellen.
1. Die Walze(n) drehen sich nicht oder haben einen Winkel > 0,5°.
2. Es wurde eine Verformung des Rahmens > 5 mm pro 5 m festgestellt.
3. Spannungsunterschied > 10 % zwischen den Seiten.
**Das Band hat eine „S“-Übereinstimmung.** 1. Ein Verbindungsfehler (Bandverbindung), der uneben oder beschädigt ist.
2. Ungleichmäßige Abnutzung des Bandes entlang der Kanten.
3. Bandspannung zu hoch oder zu niedrig.
1. Sichtprüfung der Verbindung. Messen der Dicke der Verbindung mit einem Dickenmessgerät.
2. Messen Sie die Breite des Bandes und seiner Kanten.
3. Bandspannung mit einem Dehnungsmessstreifen messen.
1. Spleißverformung, Dickenunterschied > 2 mm.
2. Der Unterschied in der Breite des Bandes > 5 mm zwischen den Abschnitten.
3. Die Spannung liegt außerhalb des empfohlenen Bereichs (z. B. < 1,5 % oder > 2,5 % der Bruchfestigkeit).
**Das Band überlappt periodisch oder „schwebt“ ohne klare Richtung.** 1. Unzureichende Bandspannung.
2. Übermäßiges Seitenspiel des Bandes.
3. Übermäßiger Klebebandverschleiß an den Kanten.
1. Bandspannung mit einem Dehnungsmessstreifen messen.
2. Überprüfen Sie die seitlichen Lücken zwischen Band und Rahmen.
3. Visuelle Prüfung der Bandkanten auf Beschädigung/Verschleiß.
1. Die Spannung ist niedriger als empfohlen (z. B. < 1,5 %).
2. Seitenspalt > 20 mm (abhängig vom Förderband).
3. Erheblicher Verschleiß oder Beschädigung der Bandkanten.

7. Analyse der Grundursachen jeder Fehlfunktion

Das Verständnis der Grundursache ist entscheidend, um den Konflikt effektiv zu lösen und zu verhindern, dass er erneut auftritt. In jedem der folgenden Abschnitte werden die Ursachen, Bestätigungsmethoden und möglichen Konsequenzen erläutert.

7.1. Allgemeine Fehlausrichtung des Förderers oder Senkung des Fundaments

  • **Warum das passiert:** Anfängliche falsche Installation des Fördersystems, Verformung der Tragkonstruktionen im Laufe der Zeit, ungleichmäßige Setzung des Fundaments, Einfluss äußerer dynamischer Belastungen.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Verwenden Sie einen Lasertheodolit oder eine optische Wasserwaage, um die Horizontalität und Linearität der gesamten Förderstrecke zu überprüfen.
    • Messen Sie Diagonalen und Parallelität an mehreren Abschnitten des Förderers.
    • Überprüfen Sie die Vertikalität der Stützpfosten mit einem Neigungsmesser.
  • **Ursachen, wenn nicht beseitigt:** Ständige Bandüberlappung, beschleunigter Verschleiß der Bandkanten, gebrochene Rollen und deren Halterungen, Verformung des Förderrahmens, erhöhter Energieverbrauch des Antriebsmechanismus.

7.2. Dezentraler Material-Download

  • **Warum das passiert:** Falsches Design oder falsche Position des Ladetabletts, Fehlausrichtung des Tabletts, Fehlausrichtung des Ladezentrums aufgrund eines ungleichmäßigen Materialflusses oder Fehlausrichtung des Bandes selbst unter dem Tablett.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Beobachten Sie den Ladevorgang des Materials unterwegs visuell.
    • Messen Sie den Abstand von der Mitte des Bandes bis zu den Kanten des Materials.
    • Überprüfen Sie, ob die Ladeschale relativ zur Bandachse korrekt installiert ist.
  • **Ursachen, wenn nicht beseitigt:** Einseitiger Druck auf das Band, wodurch es sich verschiebt, erhöhter Verschleiß auf einer Seite des Bandes und der Rollen, Materialabwurf, Verschmutzung.

7.3. Ungleichmäßige Abnutzung oder Verschiebung der Fußleisten des Ladefachs

  • **Warum das passiert:** Mechanischer Verschleiß der Fußzeilen durch Reibung mit dem Material, falsche Wahl des Futtermaterials, Lockerung der Fußzeilenbefestigungen, Stoßbelastungen.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Untersuchen Sie die Ladeschalenauskleidung auf sichtbare Abnutzung, Absplitterungen und Risse.
    • Messen Sie die Abstände zwischen den Kanten des Bandes und den Fußzeilen auf beiden Seiten.
  • **Ursachen, falls nicht behoben:** Einseitiger Widerstand gegen die Bandbewegung, wodurch das Band gezwungen wird, in die entgegengesetzte Richtung zu laufen, Beschädigung der Bandkanten, erhöhte Reibung und Hitze.

7.4. Falsche Ausrichtung der Antriebs-/Spanntrommeln

  • **Warum das passiert:** Unsachgemäße Installation, Absinken der Stützen, Verformung des Rahmens, Lockerung oder Beschädigung der Befestigungen der Lagerbaugruppen der Trommeln.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Verwenden Sie einen Laser-Wellenausrichter, um zu überprüfen, ob die Trommelachse parallel zur Fördererachse ist. Toleranz: ±1 mm pro Meter Trommellänge.
    • Messen Sie den Abstand von den Rändern der Trommel zu den nächstgelegenen Rahmenelementen auf beiden Seiten.
  • **Die Ursachen sind, wenn sie nicht behoben werden:** Das Band bewegt sich ständig in Richtung der kürzeren Strecke, was zu Kantenverschleiß, erhöhter Belastung der Trommellager und Schäden an der Trommelauskleidung führt.

7.5. Materialansammlungen oder ungleichmäßige Abnutzung der Trommeloberfläche

  • **Warum das passiert:** Ineffizienter Betrieb von Bandreinigern, nasses oder klebriges Material, das an der Oberfläche der Trommel haftet, Verschleiß der Trommelauskleidung aufgrund von Reibung oder abrasiver Wirkung des Materials.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Untersuchen Sie die Oberfläche der Fässer auf anhaftendes Material oder sichtbare ungleichmäßige Abnutzung der Auskleidung.
    • Überprüfen Sie die Leistung der Bandreiniger.
  • **Ursachen, falls nicht behoben:** Eine Änderung des effektiven Durchmessers der Trommel an einem bestimmten Punkt, die eine Zugkraft auf einer Seite des Riemens erzeugt, was zu Überlappungen und Schäden am Riemen und der Trommel führt.

7.6. Ungleichmäßig ausgerichtete Stütz- oder Rücklaufrollen

  • **Warum das passiert:** Unsachgemäße Installation, Verformung der Rollenhalterungen, Lockerung der Befestigungselemente, Setzung der Förderbandstützen, Stoßbelastungen.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Verwenden Sie einen Neigungsmesser, um den Neigungswinkel der Rollenachsen relativ zur Senkrechten zur Bandlaufrichtung zu überprüfen. Zulässige Abweichung: nicht mehr als 0,5°.
    • Überprüfen Sie die Rollenhalterungen visuell auf Verformung.
  • **Die Ursachen, wenn sie nicht beseitigt werden:** Entstehung von Seitenkräften, die das Band verschieben, erhöhter Verschleiß der Bandkanten, Schäden an den Rollen und ihren Lagern.

7.7. Verklemmte oder schlecht drehende Walzen

  • **Warum das passiert:** Verschleiß der Rollenlager, Schmutz oder Feuchtigkeit in den Lagern, Beschädigung der Rolle, Verformung der Welle, Materialansammlung zwischen Rolle und Rahmen.
  • **So bestätigen Sie:**
    • **WARNUNG: LOTO ist obligatorisch.** Drehen Sie jede Walze manuell. Es sollte sich frei drehen können, ohne nennenswerten Widerstand oder Geräusche.
    • Verwenden Sie eine Wärmebildkamera, um überhitzte Walzen zu erkennen (Oberflächentemperatur >40°C im Normalbetrieb).
    • Verwenden Sie einen Vibrationsanalysator, um die Vibration der Wälzlagerbaugruppen zu messen. Vibration > 4,5 mm/s (RMS) weist auf kritischen Lagerverschleiß hin (gemäß DSTU ISO 10816-3:2004).
  • **Ursachen, falls nicht behoben:** Band reibt an der stationären Rolle, beschleunigter Verschleiß von Rolle und Band, erhöhter Luftwiderstand, Bandüberlappung, potenzielle Brandgefahr durch Überhitzung.

7.8. Falsche Bandspannung

  • **Warum das passiert:** Falsche Einstellung des Spannsystems (Schraube, Hydraulik, Gegengewicht), natürliche Dehnung des Riemens im Laufe der Zeit, Beschädigung des Riemens, Inkompatibilität des Spannsystems mit den Arbeitsbedingungen.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Messen Sie die Riemenspannung mit einem Dehnungsmessstreifen an mehreren Stellen am Arbeits- und Leerlaufzweig.
    • Vergleichen Sie die gemessenen Werte mit den Empfehlungen des Förderbandherstellers (normalerweise 1,5-2,5 % der Bruchfestigkeit des Bandes).
    • Überprüfen Sie das Spannsystem auf Fehlfunktionen (z. B. festsitzende Gegengewichte, Hydrauliklecks).
  • **Ursachen, falls nicht behoben:** Eine unzureichende Spannung führt dazu, dass das Band auf der Antriebstrommel rutscht, vibriert und das Band „schwebt“, was zu Überlappungen führt. Übermäßige Spannung führt zu beschleunigtem Verschleiß des Bandes und der Lager, erhöhtem Energieverbrauch und Verformung des Rahmens.

7.9. Spleißdefekt (Bandverbindung)

  • **Warum das passiert:** Schlechte Leistung des Spleißes während der Installation oder Reparatur, Verwendung ungeeigneter Materialien, Alterung des Spleißmaterials, mechanische Beschädigung des Spleißes während des Betriebs, chemische Einwirkung.
  • **So bestätigen Sie:**
    • **WARNUNG: LOTO erforderlich.** Überprüfen Sie die Verbindung sorgfältig auf Unebenheiten, Delaminierung, Risse, Absplitterungen und asymmetrischen Verschleiß.
    • Messen Sie die Dicke der Spleißstelle und die Breite des Bandes auf beiden Seiten der Spleißstelle. Kritisch ist eine Dickenungleichheit von > 2 mm oder ein Breitenunterschied von > 5 mm über die Breite der Verbindung.
  • **Was verursacht es, wenn es nicht behoben wird:** Die Verbindung wirkt wie ein Keilmechanismus und verschiebt das Band beim Vorbeilaufen ständig zur Seite. Dies führt zu einem beschleunigten Verschleiß der Bandkanten, Trommeln und Rollen und kann zur vollständigen Zerstörung des Bandes führen.

7.10. Ineffizienter Betrieb von Bandreinigern

  • **Warum das passiert:** Abnutzung des Wischerblatts, falsche Einstellung des Riemensitzes, Verstopfung des Rakelmechanismus, falscher Rakeltyp für das zu transportierende Material, mangelnde regelmäßige Wartung.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Untersuchen Sie die Wischerblätter auf Verschleiß und prüfen Sie, ob sie richtig auf dem Band sitzen.
    • Überprüfen Sie nach dem Durchlaufen des Reinigers, ob sich Material auf der Antriebs-/Spanntrommel oder den Rollen angesammelt hat.
  • **Was verursacht Folgendes, wenn es nicht beseitigt wird:** Material klebt an der Oberfläche der Trommeln und Rollen, was zu ungleichmäßigem Bandkontakt, Fehlausrichtung und Beschädigung führt.

7.11. Materialansammlung am Förderbandrahmen

  • **Warum das passiert:** Materialverschüttung aufgrund schlechter Auskleidungen, Banddefekte, unsachgemäßer Beladung, fehlender Seitenschutze, unzureichender Reinigungshäufigkeit, hoher Feuchtigkeitsgehalt des Materials.
  • **So bestätigen Sie:**
    • Inspizieren Sie den Förderrahmen, insbesondere unter den Rollen und Trommeln, visuell auf Materialansammlungen.
    • Überprüfen Sie die Lade- und Entladebereiche auf verschüttete Flüssigkeiten.
  • **Was verursacht, wenn es nicht entfernt wird:** Angesammeltes Material erzeugt einen einseitigen Widerstand auf dem Band, wodurch es sich überlappt. Dies führt zu erhöhter Reibung, Bandkantenverschleiß, Brandgefahr und Komponentenversagen.

8. Schritt-für-Schritt-Verfahren zur Fehlerbehebung

WICHTIG: Stellen Sie sicher, dass Sie das Lockout/Tag-Verfahren (LOTO) anwenden, bevor Sie Korrekturmaßnahmen durchführen!

8.1. Korrektur einer allgemeinen Fehlausrichtung des Förderers

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. Verwenden Sie einen Lasertheodolit, um horizontale und lineare Rahmenabweichungen genau zu messen.
  3. Entwickeln Sie auf Grundlage der Messungen einen Anpassungsplan.
  4. Nivellieren Sie die Stützkonstruktionen mit Keilen, Hebern oder anderen Mechanismen. Zulässige horizontale Abweichung: nicht mehr als ±1 mm pro 3 m Länge.
  5. Überprüfen Sie die Befestigung aller tragenden Elemente.
  6. Führen Sie nach der Einstellung einen Probelauf ohne Last und dann unter Last durch.

8.2. Korrektur der nicht mittigen Materialbeladung

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. Überprüfen Sie die Position des Ladefachs.
  3. Stellen Sie die Position des Fachs so ein, dass das Material symmetrisch zur Bandmitte zugeführt wird. Ziel: Abweichung des Belastungsschwerpunktes von der Bandachse nicht mehr als ±10 mm.
  4. Achten Sie darauf, dass das Material beim Beladen keinen einseitigen Druck auf das Band ausübt.
  5. Überprüfen Sie die Gleichmäßigkeit des Materialflusses. Passen Sie den Feeder nach Bedarf an.
  6. Machen Sie einen Probelauf mit dem Material und beurteilen Sie visuell die Zentralität.

8.3. Austausch/Anpassung der Fußleisten der Kofferraumwanne

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. Entfernen Sie abgenutzte oder beschädigte Fußzeilen.
  3. Installieren Sie die neuen Fußzeilen und stellen Sie sicher, dass sie richtig ausgerichtet sind und keine scharfen Kanten aufweisen.
  4. Passen Sie die Abstände zwischen den Fußzeilen und den Kanten des Bandes an. Empfohlener Abstand: 3-5 mm auf jeder Seite.
  5. Überprüfen Sie die Zuverlässigkeit der Befestigung der Fußzeilen.
  6. Führen Sie einen Testlauf durch.

8.4. Ausrichtung der Antriebs-/Spanntrommeln

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. Verwenden Sie einen Laser-Wellenausrichter, um den Winkel der Fehlausrichtung der Trommel zu bestimmen.
  3. Lösen Sie die Befestigung der Trommellager auf einer Seite.
  4. Bewegen oder drehen Sie die Lagereinheit, bis die Achse der Trommel mit einer Toleranz von ±0,5 mm/m parallel zur Achse des Förderers ist.
  5. Ziehen Sie die Befestigungselemente der Lagerbaugruppe mit dem empfohlenen Anzugsdrehmoment an (gemäß Herstellerhandbuch, zum Beispiel 150-200 Nm für M16-Schrauben).
  6. Führen Sie einen Testlauf ohne Last durch und beobachten Sie dabei, wie sich das Band bewegt.

8.5. Reinigen oder Reparieren der Trommeloberfläche

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. **WARNUNG:** Sorgen Sie für sicheren Zugang zu den Trommeln.
  3. Entfernen Sie sämtliche Materialansammlungen von der Trommeloberfläche mit Bürsten, Schabern oder anderen geeigneten Werkzeugen.
  4. Überprüfen Sie die Trommelauskleidung. Wenn die Auskleidung stark abgenutzt oder beschädigt ist, vereinbaren Sie eine Reparatur oder einen Austausch.
  5. Überprüfen Sie die Funktion des Bandreinigungssystems (Abschnitt 8.10).
  6. Führen Sie einen Testlauf durch.

8.6. Ausrichtung von Stütz- und Rücklaufrollen

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. Identifizieren Sie die Clips, die die Übereinstimmung verursachen (gemäß der Diagnose in Abschnitt 5).
  3. Lösen Sie die Befestigung der Rollenhalterungen.
  4. Stellen Sie die Position der Rolle mit einem Neigungsmesser oder einer Wasserwaage so ein, dass ihre Achse senkrecht zur Bandachse steht. Zulässige Abweichung: nicht mehr als 0,2°.
  5. Ziehen Sie die Halterungen fest. Anzugsdrehmoment: 80-100 Nm für M12-Schrauben.
  6. Führen Sie einen Testlauf durch und beobachten Sie dabei, wie sich das Band bewegt.

8.7. Ersetzen blockierter oder schlecht rotierender Rollen

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. Demontieren Sie die defekte Walze unter Beachtung der Sicherheitsvorkehrungen.
  3. Installieren Sie die neue Walze und stellen Sie sicher, dass sie sich frei dreht.
  4. Stellen Sie sicher, dass die Rollenhalterungen waagerecht und senkrecht zur Bandachse installiert sind (Abschnitt 8.6).
  5. Ziehen Sie die Befestigungselemente mit dem empfohlenen Drehmoment an.
  6. Führen Sie einen Testlauf durch.

8.8. Einstellung der Bandspannung

  1. Tragen Sie LOTO auf (falls das Spannungssystem dies erfordert).
  2. Messen Sie die aktuelle Spannung des Bandes mit einem Dehnungsmessstreifen.
  3. Stellen Sie die Spannstation (Schraube, Hydraulik, Gegengewicht) so ein, dass der vom Hersteller empfohlene Spannungswert erreicht wird (z. B. 1,8–2,0 % der Bruchfestigkeit des Bandes).
  4. **ACHTUNG:** Passen Sie die Spannung schrittweise und gleichmäßig auf beiden Seiten an, um ein Verkanten der Trommel zu vermeiden.
  5. Führen Sie nach dem Einstellen der Spannung einen Testlauf durch und überprüfen Sie die Bandausrichtung. Möglicherweise ist eine Neujustierung erforderlich.

8.9. Reparatur oder Austausch von Bandspleißen

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. **WICHTIG:** Die Reparatur oder der Austausch von Spleißstellen erfordert spezielle Fähigkeiten und Ausrüstung. Bei erheblichen Mängeln empfiehlt es sich, qualifiziertes Personal hinzuzuziehen.
  3. Wenn es sich um eine mechanische Verbindung handelt, prüfen Sie die beschädigten Elemente und ersetzen Sie sie. Ziehen Sie die Befestigungselemente mit dem empfohlenen Drehmoment an.
  4. Handelt es sich um eine vulkanisierte Verbindung, ist eine Asymmetrie von > 2 mm oder ein erheblicher Schaden erforderlich, der einen vollständigen Austausch oder eine professionelle Reparatur erfordert.
  5. Führen Sie nach der Reparatur/dem Austausch eine gründliche Sichtprüfung und Messung der Verbindungsdicke/-breite durch.
  6. Führen Sie einen Testlauf durch.

8.10. Wartung und Einstellung von Bandabstreifern

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. Schauen Sie sich die Bandreiniger an. Ersetzen Sie abgenutzte Klingen.
  3. Passen Sie den Sitz der Reiniger am Klebeband entsprechend den Empfehlungen des Herstellers an. Sorgen Sie für einen gleichmäßigen und dichten Kontakt über die gesamte Breite des Bandes.
  4. Überprüfen Sie die Spannmechanismen der Reiniger auf ihre Wirksamkeit.
  5. Machen Sie einen Testlauf, um zu sehen, wie gut die Reinigung funktioniert.

8.11. Reinigen des Förderrahmens von angesammeltem Material

  1. Wenden Sie LOTO an.
  2. **WARNUNG:** Verwenden Sie geeignete PSA (Handschuhe, Schutzbrillen) und sichere Reinigungsmethoden (Bürsten, Schaufeln).
  3. Entfernen Sie vorsichtig sämtliches angesammeltes Material vom Förderbandrahmen, den Rollen, den Trommeln und anderen Elementen.
  4. Identifizieren Sie die Quelle der Materialverschüttung und beseitigen Sie sie (z. B. Fußleisten anpassen, Klebeband reparieren).
  5. Überprüfen Sie regelmäßig die Sauberkeit des Förderers.

9. Vorbeugende Maßnahmen

Regelmäßige Wartung und proaktive Maßnahmen sind entscheidend, um Bandfehlausrichtungen vorzubeugen und einen zuverlässigen Förderbetrieb sicherzustellen.

Die Grundursache Präventionsstrategie Überwachungsmethode Empfohlenes Intervall
Allgemeine Fehlausrichtung des Förderers Präzise Montage und regelmäßige Überprüfung der Rahmengeometrie. Laservermessung der Fördergeometrie. Einmal alle 12–24 Monate (oder nach größeren Reparaturen/Auswirkungen).
Dezentrale Materialverladung Optimierung des Ladeschalendesigns und des Materialflusses. Visuelle Kontrolle der Beladung unterwegs. Täglich (Bediener), wöchentlich (Wartung).
Ungleichmäßige Abnutzung/Verschiebung der Fußzeilen Auswahl starker Fußleisten, korrekte Installation, regelmäßige Inspektion. Sichtprüfung, Spaltmessung. Monatlich (oder häufiger, abhängig von der Abrasivität des Materials).
Falsche Trommelausrichtung Präzise Laserausrichtung während der Installation und routinemäßigen Wartung. Laser-Wellenausrichter. Einmal alle 6–12 Monate (oder nach dem Austausch von Trommeln/Lagern).
Materialansammlung auf Trommeln Verwendung wirksamer Reinigungsmittel, regelmäßige Reinigung der Fässer. Sichtprüfung, Kontrolle der Reiniger. Täglich (Bediener), wöchentlich (Wartung).
Ungleichmäßig ausgerichtete Rollen Hochwertige Installation, regelmäßige Kontrolle des Neigungswinkels der Rollen. Neigungsmesser, Sichtprüfung. Einmal alle 3–6 Monate (oder nach dem Austausch der Walzen).
Verklemmte/schlecht rotierende Rollen Regelmäßige Schmierung der Lager, Austausch verschlissener Rollen. Manuelles Scrollen (LOTO), Thermografie, Vibrationsanalyse. Monatlich (visuell), einmal alle 3–6 Monate (Thermografie/Vibration).
Falsche Bandspannung Korrekte Einstellung des Spannungssystems, regelmäßige Kontrolle. Dehnungsmessstreifen. Einmal alle 1–3 Monate (oder nach dem Ersetzen des Bandes).
Defekt an der Bandverbindung Hochwertige Ausführung der Spleiße, regelmäßige Inspektion, Einsatz von Schutzelementen. Sichtprüfung, Ultraschalldickenmessgerät. Monatlich (visuell), einmal alle 6–12 Monate (detaillierte Überprüfung).
Materialansammlung am Rahmen Systematische Reinigung, Beseitigung von Verschüttungsquellen. Visuelle Kontrolle der Sauberkeit. Täglich/wöchentlich.

10. Ersatzteile und Komponenten

Um einen reibungslosen Betrieb und eine schnelle Beseitigung von Förderbandüberlappungen zu gewährleisten, ist die Verfügbarkeit der notwendigen Ersatzteile von entscheidender Bedeutung. Die UNITEC-D GmbH bietet ein breites Sortiment an hochwertigen Komponenten, die den CE- und UkrSEPRO-Standards entsprechen.

Beschreibungsdetails Spezifikation Wann ersetzen? Kategorie UNITEC
Stütz-/Umlenkrollen Durchmesser, Länge, Lagertyp (z. B. 89x300 mm, 2RS) Bei Blockierung, übermäßigem Lagerverschleiß (Vibration > 4,5 mm/s), Verformung des Gehäuses. Förderrollen
Lager für Walzen/Trommeln Typ, Größe (z. B. 6205 2RS C3) Mit Lärm, Überhitzung (> 40°C), erhöhter Vibration. Lager
Bandreiniger (Schaber) Klingentyp (Polyurethan, Hartmetall), Breite Bei einem Messerverschleiß > 20 % ist die Reinigung wirkungslos. Klebebandreiniger
Auskleidung der Lademulden Material (Polyurethan, Keramik), Dicke, Größe Bei starkem Verschleiß (> 50 % der Dicke) kommt es zu Schäden, die den Materialfluss beeinträchtigen. Futter
Elemente mechanischer Verbindungen Verbindungstyp (z. B. Alligator, Flexco), Größe Bei Verformung, Bruch, übermäßigem Verschleiß, Asymmetrie der Verbindung. Verbindungsbänder
Auskleidung der Antriebs-/Spanntrommeln Typ (Gummi, Keramik), Dicke, Profil (Raute, glatt) Bei Abnutzung > 20 % der Dicke, Abblättern, ungleichmäßiger Abnutzung. Futter
Bandkoinzidenzsensoren Typ (Kontakt, berührungslos), Empfindlichkeit Im Störungsfall kommt es häufig zu Fehlstarts. Sensoren und Automatisierung

Besuchen Sie unseren UNITEC-D E-Katalog, um das gesamte Sortiment an Ersatzteilen und Komponenten zu bestellen und anzusehen.

11. Links

  • DSTU EN 619:2018 (EN 619:2002, IDT) – Ausrüstung für den kontinuierlichen Transport. Anforderungen an Sicherheit und elektromagnetische Verträglichkeit (EMV).
  • DSTU EN 1037:2018 (EN 1037:1995 + A1:2008, IDT) – Sicherheit von Maschinen. Verhinderung eines unerwarteten Starts.
  • DSTU ISO 9001:2015 – Qualitätsmanagementsysteme. Anforderungen
  • DSTU ISO 10816-3:2004 – Vibration. Bewertung von Maschinenschwingungen anhand der Ergebnisse von Messungen an stationären Teilen. Teil 3. Industriemaschinen mit einer Nennleistung von mehr als 15 kW, einer Nenndrehzahl von 120 bis 15.000 U/min.
  • NPAOP 29.2-1.04-07 – Arbeitssicherheitsregeln für den Betrieb von Hebekränen, Hebegeräten und zugehörigen Geräten.
  • Betriebs- und Wartungshandbücher von Förderanlagenherstellern (OEM).
  • Interne Standards für Sicherheit und Betrieb des Unternehmens.

Related Articles